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Traumschiff Teledialog

Juli 1996

Nach langen Beratungen wurde ein weiterer, grösseren Rechner gekauft. Alle waren fest davon überzeugt, dass das Traumschiff noch mehr Zulauf bekommen würde.
 
Bis der Rechner da war, hatten die Teamis tagtäglich grossen Stress auf dem Traumschiff um die vielen Passagiere zu besänftigen.
 
Immer häufiger bekamen die Passagiere abends zu lesen:
Lieber Traumschiffgast,
das Traumschiff ist hoffnungslos überfüllt. Daher ist ein Zugang zur Zeit leider nicht möglich. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.
 
Teilweise kamen die Passagiere 2,3 Stunden nicht mehr an Bord. Da der Ansturm weitere Passagiere nicht nachliess, wurde nach einiger Zeit ein weiterer, noch grösserer Rechner gekauft.
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Endlich konnten alle aufatmen, war doch der neue  Rechner für ca. 250-300 Passagiere ausreichend und sehr schnell.
 
Das Traumschiff erfreute sich jedoch einer immer größer werdenden Beliebtheit. Es kamen weitere neue Passagiere. Nicht selten waren am Abend schnell bis zu 200 Passagiere an Bord.
 
Dann kam dann aber auch der Tag an dem Gebühren eingeführt wurden. Aber entgegen allen Unkerufen, vor allem der Mitbewerber, kam kein hoher Zeittakt, sondern eine kleine Pauschale von 1 DM für einen unbegrenzt langen Aufenthalt.
 
Nachdem das Traumschiff auch zweimal einen Top-Platz in der COM Hitparade belegen konnte und im April 97 sogar den WDR von seinem langjährigen 1. Platz der Onlinehitparade verdrängt hat, kamen weitere Passagiere um auf dem Traumschiff ruhige Stunden der Entspannung zu verleben.
 

 
BTX Hitparade
 
BTX Hitparade 2
 

Com Hitparade April 97

Mit einem roten Punkt gekennzeichnete Programme sind weitere Teledialoge der Traumschiff Betreiberfirma, die sich  plazieren konnten

Im August 97 kam dann das Traumschiff wieder an seine Grenzen. Vor allem sonntags musste das Traumschiff ab ca. 250 Gästen wieder gesperrt werden.

Da immer noch mit weiteren Passagieren gerechnet wurde, wurde noch einmal ein grösserer Rechner angeschafft. Ein rechner der ca. 90 Tausend DM kostete und endgültig dafür sorgte das die Probleme vorbei waren.

Mitte 1998

Das Traumschiff, sowie alle anderen Dialoge wechseln den Besitzer. Betrieben werden die Dialoge nun von Marion Podczuck, der neuen Inhaberin der Firma.

Obwohl sich keine grossen Veränderungen ergaben, blieb dieser Wechsel noch lange in der Erinnerung mancher Quiz begeisterter Gäste des Traumschiffs. Durch diesen Wechsel endete auch das beliebte Bienchen-Quiz, welches von Sabine, die alte Betreiberin durchgeführt wurde. Die neue Betreiberin engagierte sich aus rein geschäftlichen Gründe dann mehr im teureren JOY als im Traumschiff.

1999

Die Telekom stellt das Inkasso für BTX ein, womit eigentlich der Fortbestand des Traumschiffs unmöglich gemacht wurde. Ohne jegliche Einnahmen hätte das Traumschiff nicht bestehen können. Die Firma Unicom (diese stellte die Technik für das Traumschiff) entwickelte jedoch, trotz dem absehbaren Ende von BTX, ein eigenes Inkasso. Dadurch konnte das Traumschiff noch weiter betrieben werden. Nach und nach verschwanden alle anderen Teledialoge aus dem BTX. Die meisten Betreiber schlossen für immer. Nur wenige wechselten später ins Internet.

2000

Wegen dem kurz bevorstehenden Ende von BTX stellt die Betreiberin ihren Betrieb und somit auch alle Dialoge im BTX ein. Einige Monate wurden die Dialoge dann noch von einer Softwarefirma betrieben, die sich aber nach Ende von BTX ganz aus dem Geschäft mit Teledialogen zurückgezogen hat.

In einer völlig anderen Technik, jedoch der gleichen Art wie im BTX, wurden 3 Dialoge unter gleichem Namen dann später von H.J. Ackermann im Internet betrieben. Unter anderen, das Traumschiff von dieser Homepage.
 

 
 
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